Corona: Hilfe zur Selbsthilfe

Wir haben geglaubt und gehofft, keine Fortsetzung erfahren zu müssen. Aber wir müssen uns erneut mit dem Thema Lockdown beschäftigen. Wir möchten uns gegenseitig helfen, neue Wege zu finden, um diese Krise gemeinsam zu bewältigen.

Hier findet Ihr einige Links zu wichtigen Informationen, die Euch weiterhelfen werden. Zum Beispiel Kurzarbeit, Kreditaufnahme und Schutz der eigenen Mitarbeiter. Auch auf unserer Website und auf Facebook werden wir Euch Informationen zur Verfügung stellen.

Lasst uns die Ruhe bewahren. Gemeinsam schaffen wir das.

Fortlaufend werden wir die Informationen aktualisieren und erweitern.

Finanzielle Hilfe

Beratung und Informationen

Finanzielle Soforthilfe

Soforthilfe Corona Pandemie

Die Landeshauptstadt Dresden hat eine Soforthilfe für Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen eingerichtet, die durch die Corona-Krise starke Umsatzeinbußen erlitten haben oder zukünftig erleiden werden.

Sollten Sie Fragen zur Soforthilfe Corona-Pandemie haben, nutzen Sie die Hotline unter 0351 – 488 8726. Die Hotline steht Ihnen Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung.

SAB Soforthilfe-Programme

Alle Soforthilfe-Programme der SAB findet Ihr auf der Website der SAB.

Für Fragen erreichen Sie uns unter der Hotline 0351 4910-1100 sowie unter der E-Mail corona@sab.sachsen.de.

ALG I, II oder Wohngeld

Hilfsbedürftige Gewerbetreibende haben aber auch die Möglichkeit, Arbeitslosengeld I oder II (ALG I oder II) als Grundsicherung für Selbstständige vom Jobcenter zu erhalten.

Je nach Einkommenssituation kann auch die Beantragung von Wohngeld infrage kommen.

Unternehmerlohn statt Harzt IV

Bislang sollen Soloselbstständige, die ihren Lebensunterhalt wegen der Corona-Pandemie nicht mehr bestreiten können, Hartz IV beantragen. Peter Altmaiers Ministerium diskutiert nun eine alternative Leistung. In NRW ist sie bereits ein Erfolg.

Soforthilfe-Zuschuss Bund

AKTUELL: Ausschließlich Bearbeitung laufender Maßnahmen – keine Neuantragstellung.

Mit dem Soforthilfe-Zuschuss unterstützt der Bund kleine Unternehmen einschließlich Unternehmen mit landwirtschaftlicher Urproduktion, Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe, die aufgrund von Liquiditätsengpässen in Folge der Corona-Pandemie 2020 in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage geraten sind.

Der Soforthilfe-Zuschuss wird als Billigkeitsleistung zur Überwindung einer existenzgefährdenden Wirtschaftslage gewährt, die durch die Coronakrise vom Frühjahr 2020 entstanden ist.

  • bei bis zu 5,0 Beschäftigten: bis zu 9.000 Euro
  • bei bis zu 10,0 Beschäftigten: bis zu 15.000 Euro

Die Soforthilfe wird als einmaliger Zuschuss gewährt. 

Bitte beachtet:

Der Antragsteller muss versichern, dass er durch die Corona Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen, weil die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen (Liquiditätsengpass).

Die konkrete Einmalzahlung orientiert sich an einem glaubhaft versicherten Liquiditätsengpass für drei aufeinander folgende Monate.

Antragstellung in Papierform

Neben dem Antrag ist lediglich eine Kopie des Personalausweises einzureichen.

Den unterschriebenen Antrag und die Ausweiskopie können Sie einscannen und an die E-Mail-Adresse corona-wirtschaft@sab.sachsen.de senden.

Aktuell sind die Server der SAB voll ausgelastet, sodass es bei der Online-Beantragung immer wieder zu Schwierigkeiten kommt.

Steht meinen Mitarbeitern bei Corona Kurzarbeitergeld zu?

Wenn Sie wegen Corona Kurzarbeit anordnen müssen und es zu Entgeltausfällen kommt, können Sie jederzeit Kurzarbeitergeld nach § 95 SGB III bei Ihrem zuständigen Arbeitsamt beantragen.
Voraussetzung: Sie reduzieren die üblichen Arbeitszeiten für eine bestimmte Phase, weil weniger produziert werden kann oder die Nachfrage zurückgeht.

Beantragung von Kurzarbeitergeld

Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur. Unternehmerhotline der Bundesagentur:
Telefon: 0800 45555 20

Was tun, wenn meine Lieferanten nicht mehr liefern?

Gerade der produzierende Mittelstand ist davon betroffen. Wenn Sie Lieferanten-Ausfälle zu beklagen haben, können Sie ad hoc nur nach Alternativen suchen und daraus ein Konzept für die Zukunft aufbauen, Stichwort „Second Source“.

Erste Kontakte in viele Länder und Branchen vermitteln Ihnen die deutschen Auslandshandelskammern (www.ahk.de). Die Berater sind weltweit in mehr als 90 Gastländern aktiv. Gleiches gilt natürlich für die Auslandsrepräsentanzen des BVMW. Der BVMW ist in rund 40 Ländern aktiv und unterstützt bei der Lieferantensuche.

Kann ich meine Betriebsunterbrechungs-versicherung in Anspruch nehmen?

Leider nein. Diese Spezialversicherung baut auf einen vorangegangene Sachschaden auf. Das heißt: Es muss etwas beschädigt worden sein im Betrieb (z.B. Maschinen, Gebäude, Vorräte), so dass nicht mehr weitergearbeitet werden kann.

Auch wenn Sie die Police um sogenannte Rückwirkungsschäden erweitert haben, wird kein Geld fließen. Denn auch beim Lieferanten oder Geschäftspartner muss ein Sachschaden wie Feuer, Wasser, Sturm vorliegen, damit Sie eine Betriebsunterbrechung abgesichert bekommen.

Gleiche Faktenlage gilt bei Transport-, Messe- und Montageversicherungen. Fragen Sie im Einzelfall aber bei Ihrem Versicherer nach! (Quelle: limbw.de)

Aufträge und Lieferungen werden wegen „höherer Gewalt“ gekündigt – was nun?

Bei derartigen Vorfällen sollten Sie mit Ihren Geschäftspartnern über einen fairen Ausgleich oder zukünftige Aufträge verhandeln. Eine juristische Beratung und Begleitung ist anzuraten.

Noch gibt es zu „Höhere Gewalt Corona“ keine offiziellen Aussagen oder Musterurteile. Hinzu kommt, dass sich die Rechtsfolgen bei Lieferausfällen im internationalen Handel unterscheiden. So ist vermeintliche oder tatsächliche höhere Gewalt nach deutschem und angelsächischen Recht in den Verträgen anders beschrieben. (Quelle: limbw.de)

Messen und Veranstaltungen – wie komme ich aus Verträgen raus?

Prüfen Sie, ob Sie geplante Messebeteiligungen und Veranstaltungen proaktiv stornieren wollen! Lesen Sie die AGBs der bestehenden Verträge durch – meist fallen Stornokosten von mind. 10% der Vertragssumme an.

Auch gebuchte Hotels und Reiseverbindungen sofort auf eine Kündigung hin überprüfen. Besteht eine Reiserücktrittsversicherung, erhalten Sie auch bei kurzfristiger Stornierung den Großteil der Anzahlung zurück. (Quelle: limbw.de)

Wer hilft mir rund um Corona weiter?

Telefon: 030 346465100

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums
(Quarantänemaßnahmen, Umgang mit Verdachtsfällen, etc.)

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Sichtbarkeit, Vernetzung und Weiterbildung sind die wesentlichen Themen im Leben einer jeden Unternehmerin, Freiberuflerin oder Chefin. Dabei geht es sowohl um unternehmerische als auch um persönliche Aspekte.

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